Hanfsamen - das bewährte Superfood

Hanfsamen - das bewährte Superfood

Wer in Form kommen will, muss oft an seine Grenzen gehen, besonders wenn die Kombination aus Abnehmen und Muskelaufbau ein klares Ziel ist. Wenn du das anstrebst, brauchst du einen strengen Trainingsplan und eine Diät, damit du deine Ziele schnell erreichst. Wenn du nur normale Zutaten aus dem Supermarkt verwendest, ist die Wirkung meist nicht so groß. Allerdings sind auch Nahrungsergänzungsmittel nicht immer nachhaltig und nicht ohne Zusatzstoffe. Der beste Weg, einen belastbaren Körper zu bekommen, besteht darin, ihn mit Training und Ausdauer anzugehen. Wenn du Kraft- und Ausdauersport mit sogenannten energiereichen Superfoods kombinierst, steht deinem Traumkörper nichts mehr im Wege. Immer wieder kommen neue Lebensmittel auf die Liste der Superfoods, aber eines, das sich im Laufe der Jahre bewährt hat, sind Hanfsamen.

 

Weiche Schale - Weiche Nuss

Hanfsamen werden so genannt, weil sie eher wie Samen aussehen als alles andere. Die kleinen Körner sind je nach Sorte zwischen 2 und 4 Millimeter groß, etwas größer als beispielsweise Sesamkörner. Wenn du ein wenig über die Hanfpflanze recherchierst, wirst du feststellen, dass Hanfsamen tatsächlich Nüsse sind. Aufgrund seiner Natur werden sie als Nuss klassifiziert. Nüsse sind bekanntlich reich an gesunden Fetten und anderen wertvollen Inhaltsstoffen, die dem Körper gut tun. Kein Wunder also, dass Hanfsamen auch voller Energie sind.

 

Die Inhaltsstoffe der Samen

Egal, ob du ganze oder geschälte Hanfsamen isst, sie erhalten die ganze Kraft der Natur. Direkt unter der Schale befinden sich viele Ballaststoffe, die den Energiestoffwechsel anregen. Aber das ist nicht alles. Viele nützliche Aminosäuren sorgen dafür, dass der Körper mit allen Proteinen versorgt wird, die er für den Muskelaufbau benötigt. Die gesunden Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die in den Samen enthalten sind, liefern auch die Energie, die du brauchst. Diese gesunden Fette werden vom Körper leicht aufgenommen und verursachen keine unerwünschte Akne. Die Samen enthalten außerdem die Vitamine B1, B2 und E.

 

Machen Hanfsamen high?

Bei dem Wort Hanf, kommt vielen zuerst ein Bild eines Joints in den Kopf. Aber inwiefern hängen Cannabissamen mit der suchterzeugenden Wirkung von Tetrahydrocannabiool (THC) zusammen? THC ist eines der Cannabinoide, die unseren Geist auf vielfältige Weise beeinflussen können. Bei Hanffasersorten, die nach EU-Standards zugelassen sind (einfach anders als diejenigen, die zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden), beträgt der THC-Wert weniger als 0,2%. Dieser Wert ist sehr niedrig. Cannabiskonsumenten verwenden typischerweise Pflanzen mit einem Gehalt von etwa 15 bis 17 %. Daher können Sie Hanfprodukte wie Hanföl, Hanftee und Hanfsamen sicher und sauber ohne Rausch konsumieren.

 

Verwendung von Hanfsamen

Am einfachsten ist es, Hanfsamen zu Teigen und Backwaren hinzuzufügen. Man kann sie aber auch als Topping für Porridge verwenden oder ins Müsli und in den Joghurt geben. Außerdem können sie wunderbar über Salate gestreut werden. Der leicht süßlich-nussige Geschmack passt zu vielen Gerichten. Hanfsamen können übrigens geschält und ungeschält gegessen werden.

Hinweis: Hanfsamen sind aufgrund ihres hohen Fettgehalts relativ kalorienreich (obwohl die meisten gesunde Fettsäuren sind). 100 g enthalten etwa 400 kcal.

 

Weiterverarbeitung der Samen

Hanfsamen werden oft zu Hanföl oder Hanfpulver verarbeitet. Öl eignet sich für Salate, aber nicht zum Braten, da es sehr hitzeempfindlich ist. Hanfmehl ersetzt 10 % des normalen Getreidemehls in Backwaren. Mit dem Hanfmehl kann auch eine Sauce vollendet oder gebunden werden. 


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